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Gemeinsam mit der DGS bieten wir unseren Senioren kostenfreie Beratung rund um das Wohnen im Alter.

Hausordnung

Eine gute Nachbarschaft ist geprägt von Toleranz und gegenseitiger Rücksichtnahme. Dazu gehören Regeln, die ein jeder zu beachten hat und die üblicherweise Bestandteile einer Hausordnung sind. Wir setzen jedoch voraus, dass unsere Mitglieder durch ihr Verhalten zu einem harmonischen Miteinander beitragen. Deshalb wollen wir hier nur die wichtigsten Themen ansprechen.

Sicherheit
Das Haus muss vor unberechtigten Personen geschützt werden. Darum sind alle Hauszugangstüren von 22 bis 6 Uhr geschlossen zu halten. Die Zugangswege zu den Häusern, die Flure und Treppenhäuser, die Kellergänge und Dachböden müssen als Fluchtwege und für Notfalleinsätze durch Feuerwehr und Rettungswagen freigehalten werden. Sperrige Gegenstände dürfen deshalb hier nicht gelagert oder abgestellt werden. Das gleiche gilt für feuer- und explosionsgefährdete Stoffe sowie für Fahrräder, Mopeds, Motorräder usw.

Ruhe
Ruhe ist ein Begriff, bei dem die Auffassungen auseinandergehen können. Sie und Ihre Mitbewohner haben ein Anrecht, so ruhig wie möglich zu wohnen.

Von 22 bis 6 Uhr muss es ruhig sein. Aber auch außerhalb dieser Zeit sind Radio, Fernseher und sonstige Geräte auf Zimmerlautstärke einzustellen. Musizieren, Klopfen, Nageln usw. darf nicht in den späten Abendstunden geschehen. Genauso selbstverständlich ist es, zum Beispiel Staubsauger, Spül- und Waschmaschinen nicht dann in Betrieb zu setzen, wenn andere schlafen wollen. Viele Menschen brauchen auch die Mittagsruhe: Ältere Mitbewohner, Schichtarbeiter, Frühaufsteher und Kranke. Darum gilt das, was wir zur Nachtruhe gesagt haben, auch in der Zeit von 13 bis 15 Uhr.

Reinigung
Der Turnus und Umfang für die auf alle Mieter des Hauses entfallenden Reinigungsarbeiten (siehe § 4 Abs. 3 des Vertrages) ergibt sich aus der Anzahl der Wohnungen des Hauses und den örtlichen Gegebenheiten. Unser Hausmeister vor Ort erklärt Ihnen den Reinigungsplan. Es ist wichtig, dass Sie sich an diese Einteilung halten, denn hieraus können leicht Unstimmigkeiten entstehen.

Denken Sie bitte immer daran, dass dem Hausmeister die Sorge für die Einhaltung dieser Hausordnung obliegt. Er ist in Ihrem und unserem Interesse tätig und bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben zu unterstützen. Sollten dennoch Fragen vor Ort nicht geklärt werden können, in die wir uns dann ein­schalten müssen, so ist dies nur möglich, wenn Sie uns den Sachverhalt schriftlich mitteilen.

Bitte sehen Sie diese Hausordnung als freundliche Erinnerung an, denn Auseinandersetzungen über das Zusammenleben in einem Hause sind unschöne Prozesse. Und soweit soll es ja gar nicht erst kommen.