Steigende Energiekosten – Was wir tun können, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.

Nachfolgend haben wir für Sie alle wichtigen Informationen zu steigenden Energiekosten zusammengestellt.
Die FAQ's werden ständig aktualisiert. Um dem Ausnahmezustand entgegenzuwirken, bitten wir Sie, Energie und Ressourcen zu sparen. Zu diesem Zweck haben wir einige nützliche Energiespartipps aufgelistet.

FAQ – Energie und Nebenkosten

Energiespartipps

Warum ist die Heizkosten-Vorauszahlung so hoch? Warum gab es dazu keine Information?

Wie im März und April per Postkarte und Brief mitgeteilt, basierten die bisherigen Vorauszahlungen auf den günstigen Preisen des Jahres 2020. Die diesjährigen massiven Energiepreissteigerungen waren damit nicht in die Vorauszahlungen eingeflossen. Für die nächsten Betriebskostenabrechnungen ist mit mindestens einer Verdoppelung der Heiz- und Warmwasserkosten zu rechnen. Mit der vorzeitigen Anpassung der Vorauszahlungen schützen wir unsere Mieter vor hohen finanziellen Belastungen durch eine Nachzahlung.

Was muss ich tun, wenn ich die Miete finanziell nicht mehr tragen kann?

Setzen Sie sich bitte kurzfristig mit unserer Mietenbuchhaltung in Verbindung (mieter@fluewo.de). Weiterhin sollten Sie sich direkt an das Sozialamt Ihrer Gemeinde wenden. Eventuell haben Sie Anspruch auf Mietzuschüsse.

Warum sind die Kosten für Erdgas schon in 2021 so hoch, wenn doch der Ukraine-Krieg erst dieses Jahr begonnen hat?

Bereits im letzten Quartal 2021 kam es nach den Corona-Lockdowns zu einer unerwartet schnellen Belebung der Weltwirtschaft. Dies wiederum führte zu einem starken Anstieg der Energienachfrage. Die Erdgas-, Erdöl- und Kohleförderung hätte in gleichem Maße gesteigert werden müssen. Dies ist aber nicht geschehen. Da die Energienachfrage stieg und die Förderung nicht Schritt hielt, gingen die sogenannten strategischen Reserven zurück. Im Herbst 2021 waren die nationalen Gas- und Öllager auf ein historisch niedriges Niveau gesunken. Gleichzeitig stiegen die Preise für CO ₂- Emissionen. Dies alles führte bereits 2021 zu einer heute spürbaren finanziellen Belastung.

Verliere ich die Wohnung, wenn ich die Nebenkosten nicht fristgerecht begleiche?

Nein, die FLÜWO wird ihren Mietern nicht aufgrund von verspäteten Nebenkostennachzahlungen kündigen. Sprechen Sie uns bitte umgehend darauf an, wenn Sie feststellen, dass Sie Ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen können.

Kann ich aufgrund des Preisanstiegs Ratenzahlungen leisten und bis wann muss die letzte Rate bezahlt werden?

Grundsätzlich ja. Bitte wenden Sie sich an unsere Mietenbuchhaltung, um zu prüfen, ob eine Ratenzahlungsvereinbarung geschlossen werden kann. Richten Sie Ihre Anfrage bitte per E-Mail an mieter@fluewo.de oder schreiben Sie uns einen Brief an unsere Zentrale in Stuttgart. Eine Ratenzahlung sollte innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein.

Warum erhalte ich jetzt trotz der stark angestiegenen Nebenkosten auch noch eine Mieterhöhung?

Der Erhalt und die Pflege des Immobilienbestandes haben für die FLÜWO als wirtschaftlich verantwortungsvoll handelndes Unternehmen höchste Priorität. Das ist im Interesse unserer Mieter. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, passen wir ungeachtet der Preisentwicklung der Nebenkosten den Mietzins an die ortsübliche Vergleichsmiete an, wenn dafür die gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind. Zudem kann die jährliche Miete um 11 Prozent erhöht werden, wenn eine Modernisierungsmaßnahme erfolgt ist.

Darf ich die Nachzahlung der Betriebskosten für das Jahr 2021 in Raten abzahlen?

Bitte wenden Sie sich zu dieser Frage an unsere Mietenbuchhaltung, um zu prüfen, ob eine Ratenzahlungsvereinbarung geschlossen werden kann. Richten Sie Ihre Anfrage bitte per E-Mail an mieter@fluewo.de oder schreiben Sie uns einen Brief an unsere Zentrale in Stuttgart.

Welche Energiequelle – Gas, Öl, Fernwärme, Pellet – wird in unserem Haus genutzt und wie kann die FLÜWO den Energieverbrauch optimieren?

Mit welchem Medium in Ihrem Haus geheizt wird, können Sie in der Heizkostenabrechnung des Wärmemessdienstes nachlesen. Hier werden immer die Heizarten sowie die Verbrauchskosten und -mengen angegeben. Jedes Heizmedium hat seine eigenen technischen Spezifikationen. Die FLÜWO sorgt immer dafür, dass durch Wartung und Kontrolle die Anlagen optimal und damit effizient laufen.

Plant die FLÜWO, ihre Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten, um etwas für die Umwelt zu tun?

Die FLÜWO baut ihren Bestand an Photovoltaik-Anlagen immer weiter aus. Vorrang haben hierbei – aufgrund der aktuellen rechtlichen Bestimmungen – die Neubau-Objekte.

Wer ist der aktuelle Gasanbieter der FLÜWO?

Derzeitiger Vertragspartner ist die MONTANA Energieversorgung GmbH & Co. KG.

Was kann ich als Mieter tun, um Energie einzusparen?

Die Sensibilisierung unserer Mieter für ein energiesparendes Heizverhalten ist uns ein wichtiges Anliegen, denn hier liegt ein besonders großer Hebel, um Verbräuche und Kosten zu vermeiden. Deshalb geben wir Ihnen mit jeder monatlichen Verbrauchsinformation einen Spartipp mit. Weitere Informationen finden Sie unter www.energiewechsel.de

Kann ich auch mehr Vorauszahlungen für Betriebs- und Heizkosten leisten?

Selbstverständlich passen wir die Vorauszahlungen an, wenn Sie das wünschen. Teilen Sie uns das bitte per E-Mail an hbw@fluewo.de mit oder nutzen Sie die entsprechende Funktion in unserer Mieter App oder dem Kundenportal. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir derzeit keine Reduzierungen vornehmen können, Erhöhungen sind nach wie vor möglich.

Wann bekomme ich meine Betriebskostenabrechnung?

Die Betriebskostenabrechnung des Vorjahres geht Ihnen im Laufe dieses Jahres zu. Hierbei sind wir jedoch auf den Eingang aller Rechnungen des Vorjahres angewiesen. Gemäß gesetzlicher Grundlage und Rechtsprechung haben wir die Möglichkeit, Ihnen die Betriebskostenabrechnung des Vorjahres bis spätestens zum 31.12. des laufenden Jahres zukommen zu lassen. Die Abrechnungsfrist von 12 Monaten beginnt mit Ablauf des Abrechnungszeitraums. Dies gilt auch für Mieter, die während des Abrechnungszeitraums ausgezogen sind.

Meine Betriebskostenabrechnung schließt mit einem Guthaben ab. Was passiert damit?

Sofern wir die Miete per SEPA-Lastschriftmandat abbuchen, wird Ihr Guthaben bei der Abbuchung berücksichtigt und automatisch mit der Miete verrechnet. Andernfalls überweisen wir Ihnen das Guthaben auf die uns zuletzt genannte Bankverbindung. Änderungen Ihrer Bankverbindung benötigen wir grundsätzlich schriftlich, diese dürfen telefonisch nicht entgegengenommen werden.

Meine Betriebskostenabrechnung schließt mit einer Nachzahlung ab. Wie gehe ich vor?

Sofern wir die Miete per SEPA-Lastschriftmandat abbuchen, wird die Nachzahlung zum in der Abrechnung angegebenen Termin gemeinsam mit Ihrer Miete von Ihrem Konto abgezogen. Anderenfalls ist der Betrag bis spätestens zur angegebenen Fälligkeit zu überweisen.

Was muss ich tun, wenn ich die Nachzahlung nicht in einem Betrag bezahlen kann?

Bitte wenden Sie sich umgehend an unsere Mietenbuchhaltung, um zu prüfen, ob eine Ratenzahlungsvereinbarung geschlossen werden kann. Richten Sie Ihre Anfrage bitte per E-Mail an mieter@fluewo.de oder schreiben Sie uns einen Brief an unsere Zentrale in Stuttgart.

Die Wohnung meines Nachbarn ist genau so groß wie meine. Er hat ein Guthaben aus der Betriebskostenabrechnung, ich eine Nachzahlung. Wie kann das sein?

Sie können die nichtverbrauchsabhängigen Kosten wie Grundsteuer, Versicherungen, Beleuchtung etc. miteinander vergleichen. Verbrauchsabhängige Kosten wie beispielsweise Wasser/Entwässerung, Warmwasser, Heizung werden anhand der individuell ermittelten Verbräuche auf die Mieter verteilt. Hinzu kommt, dass jeder Mieter persönlich bemessene Vorauszahlungen geleistet hat.

Ich war mehrere Monate auf Reisen und habe meine Wohnung nicht genutzt. Warum muss ich trotzdem für das ganze Jahr Betriebs- und Heizkosten zahlen?

Alle Betriebskosten, die nicht nach Verbrauch abgerechnet werden, fallen auch während Abwesenheitszeiten an. Ihre Abwesenheit wird sich auf die verbrauchsabhängigen Kosten jedoch positiv auswirken und diese senken. Die Vorauszahlungen/Pauschalen für Heiz- und Betriebskosten sind Teile der Miete. Diese und auch die Grundmieten sind während der Abwesenheit weiter zu zahlen.

Ich möchte Belegkopien zur Abrechnung. Wie gehe ich vor und mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Setzen Sie sich mit unserer Hausbewirtschaftung in Verbindung. Sie erreichen uns per E-Mail über hbw@fluewo.de oder über unser Mieterportal. Digitale Belege senden wir Ihnen gerne kostenlos zu.

Was ist die Verbrauchsinformation?

Die Verbrauchsinformation sind Werte zum Heizverbrauch und Warmwasserverbrauch von Mietwohnungen. Diese Werte werden von den Wärmemessdienstleistern monatlich gemessen und übermittelt. Nach der geänderten Heizkostenverordnung von 2021 müssen Gebäudeeigentümer ab 2022 diese Werte den Mietern monatlich zur Verfügung stellen, sofern funkfähige Wärmezähler verbaut sind.

Wo finde ich meine monatlichen Verbrauchsinformationen?

Die Verbrauchsinformationen werden monatlich als Dokument in der Mieterakte abgelegt. Sie erhalten die Dokumente zu Ihren Verbräuchen über das Kundenportal oder die App im Bereich „Unterjährige Verbrauchsinformation“.

Bekomme ich die Verbrauchsinformationen auch schriftlich?

Die schriftliche Übermittlung der Daten als Brief ist nicht vorgesehen, da hier Mehrkosten für die Mieterinnen und Mieter entstehen würden. Deswegen stellen wir Ihnen die Verbrauchsinformation aus Nachhaltigkeits- und Servicegründen elektronisch zur Verfügung. Sie können sich die Dokumente anschließend auch ausdrucken.

Ich möchte mich nicht bei dem Kundenportal anmelden. Kann ich die Verbrauchsinformation auch per Mail bekommen?

Aus Datenschutzgründen muss die FLÜWO gewährleisten, dass die Verbrauchsinformation nur den tatsächlichen Vertragspartnern übermittelt werden. Dies kann nur über das Kundenportal oder die App sichergestellt werden. Deshalb werden wir diese Daten nicht per Mail versenden.

Warum erhalte ich keine monatlichen Verbrauchsinformationen?

Die monatlichen Verbrauchsinformationen können technisch nur mit fernauslesbaren Messgeräten bereitgestellt werden. Sollten für Ihr Mietobjekt noch keine Daten vorliegen, sind in Ihrem Gebäude diese modernen Zähler noch nicht eingebaut. Unsere Dienstleister werden die Geräte eigenständig nachrüsten. Sofern dies geschehen ist, können wir Ihnen die monatlichen Verbrauchsinformation liefern. Sollten Sie in den vorausgegangenen Monaten keine Information erhalten haben, können auch technische Probleme in der Übermittlung die Ursache sein. In diesem Fall werden wir Ihnen die Daten in der Regel im Folgemonat nachliefern.

Warum lässt die FLÜWO die Grünanlagen vertrocknen?

Gepflegte Grünanlagen gehören für uns zu einem ordentlichen Erscheinungsbild einer Liegenschaft dazu. Allerdings wurden alle Anlagen zu einer Zeit geplant und angepflanzt, als starke Dürreperioden in unseren Regionen nicht absehbar waren. Kurzfristig wird das Bewässern der Anlagen keine Lösung bringen, da dadurch der sinkende Grundwasserspiegel noch mehr in Mitleidenschaft gezogen würde und sich Betriebskosten deutlich verteuern würden. Mittelfristig werden wir trockenheitsresistente Alternativen bei der Pflanzenauswahl fokussieren.

Ich benötige die Nebenkostenabrechnung für die Steuererklärung. Was mache ich, wenn ich die noch nicht rechtzeitig habe?

Sie können die Betriebskosten in dem Jahr in die Steuererklärung eintragen, in dem Ihnen die Abrechnung vorliegt. Kommt unsere Abrechnung erst nach der Abgabefrist für das entsprechende Jahr, können Sie die Abrechnung auch in die nächste Steuererklärung eintragen.

Warum muss ich so lange auf die Abrechnung warten, wenn ich schon ausgezogen bin und mein Mietverhältnis beendet ist?

Wir sind immer erst auf den Eingang aller Rechnungen des Vorjahres angewiesen. Gemäß gesetzlicher Grundlage und Rechtsprechung haben wir die Möglichkeit, Ihnen die Betriebskostenabrechnung des Vorjahres bis spätestens zum 31.12. des laufenden Jahres zukommen zu lassen. Die Abrechnungsfrist von 12 Monaten beginnt mit Ablauf des Abrechnungszeitraums. Dies gilt auch für Mieter, die während des Abrechnungszeitraums ausgezogen sind.

Zählen die Heizkostenverteiler an meinem Heizkörper die Raumtemperatur, wenn es in der Wohnung in den Sommermonaten so heiß ist? Wie genau funktionieren diese Heizkostenverteiler?

Unsere Heizkostenverteiler haben zwei Wärmesensoren. Einen zum Heizkörper ausgerichtet, um zu messen, ob dieser warm ist und auch wie warm er ist. Den zweiten zum Raum hin ausgerichtet, um zu ermitteln, ob der Raum genauso warm ist. Damit soll ausgeschlossen werden, dass die warme Raumluft an heißen Sommertagen das Metall erwärmt und damit ein falscher Verbrauch gemessen wird.

Wie wird abgerechnet, wenn meine Wasseruhr oder der Heizkostenverteiler fehlen?

Sollte ein Gerät defekt oder demontiert worden sein, wird dessen Verbrauch nach den Vorjahreswerten geschätzt. Ist es Ihre erste Abrechnung in dieser Wohnung und es liegen keine Vorjahresverbräuche von Ihnen vor, wird der Wärmemessdienst den Verbrauch nach vergleichbaren Räumen in der Liegenschaft schätzen.

Wie lese ich den Verbrauch aus dem Vorjahr vom Heizkostenverteiler ab?

In den meisten unserer Liegenschaften sind Heizkostenverteiler der Marke „Qundis“ verbaut. Wie Sie diese ablesen können, erfahren Sie hier: https://qundis.de/service/faq/heizkostenverteiler/

Entgegen der mit 2014 geltenden Vorschrift der Heizkostenverordnung wurde die Energie für Heizung und Warmwasser nicht mit Wärmemengenzählern, sondern nach der bis 2013 geltenden Formel getrennt. Damit ist die seit 2014 über Wärmemengenzähler vorgeschriebene verbrauchsabhängige Abrechnung nicht erfolgt. Nach einschlägigen Urteilen und einem BGH-Urteil steht mir deshalb nach Paragraf 12 der Heizkostenverordnung ein Recht auf Kürzung der Heiz-und Warmwasserkosten von 15 Prozent zu.

Die Abtrennung vom Warmwasser ist über einen Wärmezähler erfolgt. Dies können Sie der Seite 1 der Heiz-, Warm- und Kaltwasserkostenabrechnung entnehmen. § 9 Abs. 2 der HKVO: „Die auf die zentrale Warmwasserversorgungsanlage entfallende Wärmemenge (Q) ist mit einem Wärmezähler zu messen“ ist demnach erfüllt. Die Abrechnung wurde somit nach der Heizkostenverordnung konform erstellt.

Welche Maßeinheiten entsprechen die Einheiten (HKV) und was bedeutet der Faktor?

Elektronische Heizkostenverteiler messen mit einem Temperaturfühler die Temperatur an der Oberfläche des Heizkörpers, auf dem sie montiert sind. Auf dieser Basis werden die Verbrauchseinheiten gezählt. Ist der Heizkörper sehr warm, werden viele Verbrauchseinheiten zusammengezählt. Ist der Heizkörper kalt, werden keine gezählt.

Die von einem Heizkostenverteiler ermittelten Einheiten entsprechen keiner allgemein gebräuchlichen physikalischen Einheit, wie z. B. Kilowattstunden. Vielmehr handelt es sich um eine gerätespezifische Einheit. Die gemessenen Einheiten werden in Relation zu allen gemessenen Einheiten der Liegenschaft gesetzt.

Zu diesem Zweck wird der Bewertungsfaktor benötigt. Der Bewertungsfaktor spiegelt im Wesentlichen die Leistung des Heizkörpers wider. Hinzu kommt in der Regel ein sogenannter Wärmeübergangskoeffizient. Dieser wird vom Hersteller eines Heizkostenverteilers festgelegt und gibt an, wie gut oder schlecht die Wärme des Heizkörpers durch den Temperaturfühler erfasst werden kann. Dieser kann je nach Bauart des Heizkörpers variieren. Multipliziert man den Messwert des Heizkostenverteilers mit dem Bewertungsfaktor, erhält man einen Verbrauchswert, der den anteiligen Wärmeverbrauch des Heizkörpers wiedergibt.

Haushaltsgeräte

  • Damit Ihre Lebensmittel frisch bleiben, reichen 7 Grad aus, vor allem wenn Sie den Kühlschrank richtig einräumen.
  • Nutzen Sie das Energiesparprogramm (Eco-Programm) ihrer Waschmaschine und/oder waschen Sie Ihre Kleidung bei niedriger Temperatur. Achten Sie darauf die Waschmaschine vollständig und nicht nur halb zu befüllen.
  • Verzichten Sie auf einen Trockner.
  • Nutzen Sie den Backofen mit Umluft statt mit Ober-/Unterhitze. Außerdem können Sie im Backofen mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen und bei niedriger Temperatur backen.
  • Öffnen Sie die Backofentür nicht öfter als nötig, damit keine Wärme verloren geht und verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens um den Energieverbrauch, um bis zu 20 Prozent zu reduzieren.
  • Tauen Sie Ihr Gefrierfach regelmäßig ab, denn eine 1 cm dicke Eisschicht verdoppelt den Stromverbrauch des Gefrierfachs.
  • Bei der Spülmaschine ist es sinnvoll, ein großes Gerät anzuschaffen, welches dafür weniger oft läuft. So kann am besten an der Energieeinsparung gearbeitet werden.
  • Es ist nicht nötig das Geschirr vorzuspülen. Gute Maschinen erzielen auch bei der reinen Entfernung von gröberen Speiseresten ein sehr gutes Ergebnis.
  • Nutzen Sie beim Kochen den Deckel und passen Sie ggf. die Topfgröße zum Kochfeld an.
  • Ersetzen Sie Halogenlampen durch LED-Lampen. Übrigens lohnt es sich auch, Energiesparlampen durch LED-Lampen zu ersetzen.
  • Schalten Sie Ihren Router abends/nachts aus. Bei manchen Routern können Sie das WLAN nachts per Zeitschaltung deaktivieren. Auch mit der Abschaltung von PC und Notebook lässt sich übrigens eine Menge Strom sparen.
  • Wenn Sie Ihren Wasserkocher benutzen, achten Sie darauf, dass Sie nur so viel Wasser kochen, wie Sie wirklich brauchen. Das Aufkochen von Wasser in einem Wasserkocher ist immer noch die energieeffizienteste Alternative.
  • Versetzen Sie Ihren Computer in den Ruhezustand oder Energiesparmodus, statt den Bildschirmschoner zu aktivieren.
  • Garen Sie beim Kochen Eier und Gemüse mit nur 2 cm Wasser im Topf, anstatt sie komplett mit Wasser bedeckt zu kochen. Das spart nicht nur Strom, da weniger Wasser heiß gemacht werden muss, sondern auch Zeit.
  • Vermeiden Sie allgemein den Standby-Modus und achten Sie darauf, dass Sie alle Ihre Haushaltsgeräte mithilfe einer Steckerleiste immer komplett ausschalten.
  • Laden Sie Akkus Ihrer Geräte nur gemäß den Herstellerangaben auf und ziehen Sie regelmäßig den Stecker.
  • Trennen Sie vor dem Urlaub alle Geräte vom Netz. Manche Geräte verbrauchen auch im ausgeschalteten Zustand Strom.

Bad

  • Duschen Sie, statt zu baden. Schließlich verbraucht ein Vollbad etwa 120 Liter warmes Wasser. Bei einer fünfminütigen Dusche fällt hingegen nur etwa halb so viel Wasser an. Sparsames Duschen, regelmäßiges Abdrehen von Wasser und die Anschaffung eines Sparduschkopfes können den Verbrauch zusätzlich reduzieren.
  • Für angenehm warmes Duschwasser muss der Warmwasser-Aufbereiter viel Energie aufwenden. Reduzieren wir unsere Duschzeit auf höchstens fünf Minuten und senken die Wassertemperatur etwas, sparen wir nicht nur Warmwasser, sondern auch Energie. Das tut nicht nur der Umwelt, sondern auch unserer Haut gut, wie Hautärztinnen und Hautärzte empfehlen.
  • Beim Händewaschen und Zähneputzen: Achten Sie darauf, den Wasserhahn nur dann aufzudrehen, wenn es nötig ist. Durch das Waschbecken lassen wir teilweise hohe Mengen an Warmwasser ungenutzt laufen. Seife entfernt Schmutz auch ohne Warmwasser. Zum Händewaschen können wir daher getrost auch kaltes Wasser nutzen.
  • Seife entfernt Schmutz auch ohne Warmwasser. Zum Händewaschen können wir daher getrost auch kaltes Wasser nutzen.
  • Um Schimmel zu vermeiden, ist es sinnvoll zu lüften. Vermeiden Sie es jedoch stundenlang das Fenster offen zu lassen. Stattdessen nach dem Duschen oder Baden für einige Minuten stoßlüften.
  • Verzichten Sie auf die Benutzung eines Föhns. Haare lufttrocknen zu lassen, kann pro Jahr mehr als 60 Kilowattstunden einsparen.
  • Laden Sie ihre elektrische Zahnbürste sinnvoll auf. Elektrische Zahnbürsten verfügen über Akkus, d.h. sie müssen nicht ständig an die Steckdose angeschlossen sein.
  • Legen Sie Ihre Handtücher nicht auf die Heizkörper. Sie trocknen dadurch zwar schneller, schlucken jedoch einen Großteil der Wärme.


Küche

  • Benutzen Sie immer Töpfe und Pfannen, die genau auf die Kochplatte passen. Wenn der Topf kleiner ist als die Kochplatte, geht Wärme verloren.
  • Kochen ohne Topfdeckel ist wie Heizen bei offenem Fenster. Ein schräg aufliegender Deckel verdoppelt den Strombedarf beim Kochen, ohne Deckel verdreifacht er sich sogar. Wählen Sie daher Töpfe mit Glasdeckeln, um das Essen im Auge zu behalten.
  • Deckel auf den Topf setzen: Kochen mit Deckel kann den Energieverbrauch um bis zu zwei Drittel reduzieren.
  • Benutzen Sie beim Zubereiten der Speisen immer nur so viel Wasser wie nötig und investieren Sie in Schnellkochtöpfe, um Zeit und Strom zu sparen.
  • Kochen Sie mit Restwärme. Schalten Sie den Herd schon frühzeitig ab, etwa fünf Minuten bevor die Garzeit abgelaufen ist.
  • Bei elektrischer Warmwasserbereitung und möglichst ausgelasteter Beladung ist die Verwendung einer Spülmaschine sparsamer als das Spülen von Hand.
  • Legen Sie ein Handtuch über den Deckel des Reiskochers, damit die Wärme nicht entweichen kann und weichen Sie den Reis 20 Minuten vor dem Kochen ein.
  • Reinigen Sie den Filter der Dunstabzugshaube regelmäßig. Schmutz im Filter reduziert die Saugleistung bei gleichbleibendem Stromverbrauch.
  • Auf Vorheizen verzichten: Damit können wir bis zu acht Prozent Strom sparen.

Beleuchtung

  • Schalten Sie das Licht nur dort ein, wo es wirklich nötig ist. Ein Bewegungsmelder kann dabei helfen.
  • Nutzen Sie das Tageslicht so optimal wie möglich. So können Sie bis zu 15% Ihrer Stromkosten für die Beleuchtung sparen. Sonnenlicht kostet nichts.
  • Verwenden Sie Energiesparlampen und dimmbare Tischlampen, deren Leuchtkraft bedarfsgerecht reduziert werden kann.
  • Prüfen Sie Ihre Raumbeleuchtung, nutzen Sie reflektierende Lampenschirme und vermeiden sie indirekte Beleuchtung.
  • Ein zu großer Fernseher dominiert nicht nur den Raum, sondern macht auch auf der Stromrechnung ein unschönes Bild. Mit jedem Zoll mehr steigt der Stromverbrauch. Deshalb ist eine gute Möglichkeit Strom zu sparen, bei neuen Geräten genau zu überlegen, welche Größe wir tatsächlich benötigen. Für die Optik wie für den Geldbeutel. Wie bei der Waschmaschine gilt auch beim Fernseher: Altgeräte sind wahre Stromfresser, und Neugeräte sollten nicht nur hochklassige Filme zeigen, sondern auch hochklassige Energieeffizienz-Werte.
  • Kann es auch ein Laptop fürs Homeoffice sein? Denn kleinere Geräte verbrauchen weniger Energie als ein Desktop-PC. Noch energieeffizienter sind Tablets. Daher sollten wir beim Kauf eines neuen Geräts überlegen, was der Computer alles wirklich können muss – und was nicht.

Wärmespeicherung in den Räumen

  • Achten Sie auf eine angepasste Temperatur. Die Heizung zwischendurch immer wieder komplett auszustellen, erhöht hingegen den Energieverbrauch.
  • Um bei der Heizung Energie zu sparen, müssen wir nicht frieren. Denn bereits ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent Energie. Also runter mit der Temperatur abends im Wohnzimmer. Und auch im Schlafzimmer darf es kühler sein. Das hilft Energiekosten im Schlaf zu senken.
  • Smarte, programmierbare Thermostate helfen dabei, die optimale Raumtemperatur ebenso wie die gewünschten Heizzeiten einzustellen. Sie sind eine ideale Kombination aus Komfort und Energiesparmöglichkeiten.
  • Wenn Sie die Raumtemperatur um nur ein Grad absenken, sparen Sie bereits sechs Prozent Energie. Die optimale Temperatur im Wohnzimmer liegt bei 20 Grad Celsius, in der Küche bei 18 bis 20 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Schlafzimmer bei 16 bis 18 Grad.
  • Nutzen Sie eine Heizung mit Thermostat. Das Thermostat sorgt dafür, dass eine bestimmte eingestellte Temperatur nicht überschritten wird.
  • Öffnen Sie bei Sonne ihre Vorhänge, um dadurch natürliche Wärme zu speichern.
  • Lüften und reinigen Sie regelmäßig ihre Heizkörper und setzen Sie auf effiziente Heiztechnik.
  • Lassen Sie während der Heizperiode nachts die Rollläden herunter. Zwischen Rollladen und Fenster kann sich eine isolierende Luftschicht bilden, die den Wärmeaustausch nach außen verringern kann. Es kursieren seit Jahren Messungen, dass man den Wärmeverlust an den Fenstern um bis zu 40 Prozent durch das Schließen der Rollläden mindern könne.
  • Sorgen Sie beim Stoßlüften möglichst für Durchzug. Zum Beispiel, indem Sie das gegenüberliegende Fenster oder die Tür öffnen.
  • Ein durchgängig gekipptes Fenster erhöht die Heizkosten unnötig und ist weniger effektiv für den Luftaustausch. Die geheizte Luft geht hier über eine längere Zeit verloren.
  • Stoßlüften ist die effektivere Variante gegenüber dem gekippten Fenster. Je nach Jahreszeit wird das Fenster für 3 bis 15 Minuten weit geöffnet, um einen Luftaustausch im Raum zu erzielen. Eine Stoßlüftung sollte 3 bis 4-mal am Tag durchgeführt werden.
  • So lüften wir effizient: Heizung kurz ausschalten, Fenster weit öffnen, Innentüren ebenfalls aufmachen – und so einmal ordentlich für fünf bis zehn Minuten durch- und im Idealfall mit geöffneten Türen querlüften.
  • Zusätzliches Lüften ist nach dem Duschen oder Kochen nötig, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung besteht.
  • Testen Sie, ob Ihre Türen dicht genug sind. Durch undichte Türen verlieren Sie jede Menge Wärme und somit Energie. Dichten Sie Fenster und Türen zum Beispiel mit elastischen Dichtungsbändern ab
  • Damit unsere Heizkörper energiesparend heizen, sollten wir sie nicht verdecken. Also kein Sofa direkt an den Heizkörper stellen. Auch Vorhänge sollten die Heizung nicht überdecken. Nur so kann der Heizkörper effizient arbeiten, was Heizkosten spart. Bis zu zwölf Prozent können hier eingespart werden.
  • Bis zu fünf Prozent an Heizkosten im Haus oder in der Wohnung können wir vermeiden, indem wir die Türen zwischen unseren Räumen schließen. Das gilt besonders für die Tür zum Schlafzimmer, das viele von uns nachts eher kühler mögen. Auch Türen zum Flur sollten immer geschlossen bleiben, damit Wärme nicht unnötig entweicht.
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