FLÜWO-MOBIL „im Kleinen“
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FLÜWO-MOBIL „im Kleinen“

Corona macht derzeit vielem einen Strich durch die Rechnung – doch zwei FLÜWO-MOBIL-Termine konnten unter Einhaltung der Hygieneregeln stattfinden.

Das Team Soziales besuchte die Bewohner in Blaubeuren und Ulm-Wiblingen.

Nachbarschaftliche Begegnungen „mit Abstand“ beim Vor-Ort-Termin des FLÜWO-MOBILs in Blaubeuren.
Nachbarschaftliche Begegnungen „mit Abstand“ beim Vor-Ort-Termin des FLÜWO-MOBILs in Blaubeuren.

Austausch „mit Distanz“ in Blaubeuren

29. Juli 2020: Unser mobiler Nachbarschaftstreff besuchte Ende Juli den Ort Blaubeuren. Das kleinste Quartier der FLÜWO liegt am Fuße der Schwäbischen Alb, rund 16 Kilometer westlich von Ulm. Vor Ort waren die Mitarbeiter des Team Soziales im Gespräch mit dem langjährigen Mieter-Ehepaar Ingeborg und Reiner Schirmer:

Ingeborg Schirmer ist in Blaubeuren geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern zählten damals zu den ersten Bewohnern des Hauses, das im Jahr 1960 erbaut wurde. Vor 32 Jahren zog Ingeborg Schirmer mit ihrem Ehemann, einem gebürtigen Ulmer, erneut in das Haus, in dem sie aufgewachsen war. Die FLÜWO übernahm im Jahr 2017 das Gebäude im Rahmen einer Bestandserweiterung von der Kreisbaugesellschaft mbH Alb-Donau.

Während des Gesprächs äußerten die beiden den Wunsch, den Rest ihres Lebens in ihrer jetzigen Wohnung verbringen zu können. Denn das Ehepaar fühlt sich sehr wohl in der kleinen Stadt Blaubeuren und weiß es sehr zu schätzen, dass man sich in der Nachbarschaft kennt und grüßt. Vor allem die gute Gemeinschaft im Haus der FLÜWO wurde im Gespräch mit dem Team Soziales deutlich. Ein weiterer schöner Pluspunkt ist zudem die Nähe zu Ingeborg Schirmers Bruder, der im selben Haus lebt. Ehemann Reiner Schirmer engagiert sich gerne für die Wohngemeinschaft: Er mäht bei Bedarf den Rasen im Garten und schätzt besonders das gute Miteinander mit dem zuverlässigen FLÜWO-Hausmeister.

Auf die Frage, ob ihnen in ihrem Wohnumfeld etwas fehlt, fällt Ingeborg Schirmer direkt das „Städtle“ ein. Früher habe es noch kleine Geschäfte in Blaubeuren gegeben, die aber im Laufe der Zeit nach und nach geschlossen wurden, sodass die Bewohner Blaubeurens jetzt nach Ulm fahren müssen, um einzukaufen. Lediglich ein Einkaufszentrum kann sich vor Ort noch halten, aber die früheren „netten kleinen Geschäfte“, wie Ingeborg Schirmer sie beschreibt, gibt es leider nicht mehr. Auf die Frage, was ihnen an der Stadt Blaubeuren besonders gefällt, nannte das Ehepaar selbstverständlich das berühmte Wahrzeichen von Blaubeuren, den „Blautopf“, den sagenumwobenen Ort mit seinem „blausten Kaarstkrater Deutschlands“, dem Kloster mit Mönchsbad und weiteren Sehenswürdigkeiten. Aber auch das „Rusenschloss“, wie die Burgruine Hohengerhausen genannt wird, gefällt dem Ehepaar Schirmer sehr. Es ist sogar vom Platz vor den Gebäuden aus sichtbar und bietet ihnen von ihrer Wohnung einen schönen Ausblick.

Maximiliane Halmaghi vom Team Soziales und Joseph Röhrich, DRK-Mitarbeiter und  Ansprechpartner im Quartierstreff Café Alma.
Maximiliane Halmaghi vom Team Soziales und Joseph Röhrich, DRK-Mitarbeiter und Ansprechpartner im Quartierstreff Café Alma.

Besuch im Café Alma in Ulm-Wilblingen

25. September 2020: Derzeit sind viele Vorhaben und Pläne Corona-bedingt nicht umsetzbar, doch ein Besuch des FLÜWO-MOBILs in Ulm-Wiblingen konnte wie vorgesehen Ende September stattfinden.

Das Team von FLÜWO Soziales hatte vor dem Eingang des Quartierstreffpunkts Café Alma einen Pavillon aufgestellt. Dort hatten die Mieter die Gelegenheit, sich Corona-konform mit ausreichend Sicherheitsabstand zu begegnen, sich auszutauschen oder einfach nur gemeinsam etwas zu essen und zu trinken. Etwa zehn Bewohner ließen sich von dem regnerischen und kühlen Wetter nicht abschrecken und suchten interessiert das Gespräch mit der FLÜWO-MOBIL-Besatzung und Joseph Röhrich, dem Ansprechpartner im Quartierstreff Café Alma vom DRK Kreisverband Ulm e. V.

Der Besuch des FLÜWO-MOBILs war eine gute Möglichkeit für das Team von FLÜWO Soziales, um den Bewohnern die künftigen Pläne für den Quartierstreff in Wiblingen vorzustellen: Da große Gruppenaktivitäten während der Corona-Pandemie nicht realisierbar sind, ruhen alle Hoffnungen auf dem kommenden Jahr. Insbesondere ist es ein großer Wunsch, dass im nächsten Sommer − wie vom Team Soziales vorgesehen − ein gemeinsames Grillfest für die Anwohner des Viertels stattfinden kann. Das kleine Sommerfest soll den Nachbarn gleichzeitig die Gelegenheit bieten, den Quartierstreff als einen Ort der ersten Kontaktaufnahme besser kennenzulernen und das Café Alma künftig regelmäßig als einen Raum für nachbarschaftliche Begegnungen zu nutzen.

Bis nachbarschaftliche Treffen wieder in größerem Umfang stattfinden dürfen, wird Joseph Röhrich vom DRK Kreisverband Ulm e. V. den Bewohnern des Quartiers im Café Alma weiterhin als verlässlicher Ansprechpartner in gewohntem Umfang, vor allem auch im Rahmen von Beratungsterminen, zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll, soweit Corona-bedingt möglich, der bereits stattfindende „Lerntreff“ weiter fortgeführt und − je nach aktueller Entwicklung − sukzessive um weitere Angebote ergänzt werden. Der Nachbarschaftstreff ist in Zukunft fest im Tourenplan des FLÜWO-MOBILs vermerkt: Der Standort soll künftig einmal im Quartal angefahren werden. Mit etwas Optimismus und wenn es die Umstände zulassen, ist bereits zu Beginn des neuen Jahres der nächste Besuch in Ulm-Wiblingen geplant.

Joseph Röhrich

Kontakt

Quartierstreff Café Alma
Erenäcker 18
89079 Ulm


Ansprechpartner
Joseph Röhrich
DRK Kreisverband Ulm e. V.
0151 14568102
jsphrhrchdrk-lmd

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